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1

Dienstag, 11. Juni 2013, 08:00

Mal ne Frage an die Profis

Hi!

Meine Frage geht eher in Richtung T4 oder T4,5, die typischen "Kletterbaum-Caches":

Ich hatte kürzlich die Situtation, dass ich oben im Bäumchen zwar einen sicheren Stand hatte, es aber nicht so einfach war, sich gleichzeitig festzuhalten (damit der Oberkörper dicht am Stamm bleibt (Schwerpunkt)) und zu loggen.

Da kam mir die Idee, ob man nicht irgendwie mit einer Bandschline o.Ä einen Behelfsbrustgurt basteln kann, der im Fall, dass die Haltehand abrutscht, verhindern soll, dass der Oberkörper nach hinten kippt. Es geht nicht darum, das volle Gewicht zu halten, im Sturz abzufangen o.Ä, sondern nur um den oben beschriebenen Fall.

Gibts da auch was von Ratiopharm?

Viele Grüße
Der Toette

deafdarwin

wandelnde Warnbarke

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2

Dienstag, 11. Juni 2013, 08:26

Kennst Du den Henkerknoten? Hält sicher! ;-)

Also einen behelfsmäßigen Brustgurt zu basteln ist nicht schwer, allerdings würde ich in der geschilderten Situation die Finger davon lassen, denn ein Brustgurt allein sichert nie!!! (solltest du doch mal abrutschen kannst du aus den Gurt rutschen oder du zappelst hilflos darin herum).
Behelfsmäßige Sitzgurte kann man sich auch basteln - nur ist zu überlegen, ob man nicht gleich den Sitzgurt mitnimmt!?
Hast Du genug Mut für einen DNF?

3

Dienstag, 11. Juni 2013, 09:41

sportklettergurt, bandfalldaempfer und zwei drei bandschlingen und karabiner finden in jedem Rucksack platz und wiegen tut das zeug auch nix !

sicher ist sicher !!! Vorallem. nur mit bandfalldaempfer sowas machen!!! ein Sturz von 1 Meter in die steifen bandschlingen ist nicht gesund...
;) Alex + Brina
---------------------
www.asfotoart.de

deafdarwin

wandelnde Warnbarke

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4

Dienstag, 11. Juni 2013, 12:29

Behelfsmäßige Sitzgurte kann man sich auch basteln
Bevor hier herumgegoogled wird und irgendwelche provisorische Dinge zutage gefördert werden, die unkommentiert im Netz zu finden sind - für einen halbwegs anständigen provisorischen Sitzgurt brauch's ne Menge Reepschnur, Geduld und jemanden, der so etwas schon einmal gemacht hat und sagt, was man tun muss (Ich habe es einmal nach Anleitung gemacht, ich würde es vermutlich nie wieder hinbekommen - war auch damals: Perm- oder Kreidezeit ;-)
Die einfachste Lösung ist eine Bandschlinge (möglichst breit --> Schlauchband!?; Länge ca. 120-160mm), die um die Hüfte gelegt wird - die beiden Enden werden vor dem Bauch in einen Karabiner gehakt - dann mit der Hand durch den Schritt fassen und ein Teil der auf dem Rücken doppelten Bandschlinge nach vorne durch den Schritt ziehen (evtl. kürzen durch abbinden) und ebenfalls in den Karabiner einhaken. Schon haben wir einen TOTAL UNSICHEREN SITZGURT :!: :!: :!:
Für eine Selbstsicherung mag das angeghen, zumindest wird man nicht vom Baum auf den Boden fallen. Rutscht man aber ab, schnüren 16mm Bandschlinge schon ganz schön ein und ein Sturz, der über die SeSi hinausgeht - egal ob mit oder ohne Falldämpfer - endet ab Rollstuhl aufwärts bis Harfe :acute:
Also besser einen richtigen Sportklettergurt, wobei ich, was den Bandfalldämpfer bei einer SeSi angeht, geteilter Meinung bin.
Hast Du genug Mut für einen DNF?

5

Mittwoch, 12. Juni 2013, 07:48

Alles was es da so gibt, ist nicht wirklich zu empfehlen. Das Risiko von Verletzungen ist einfach zu hoch! Ob nun die "Haltehand" abrutscht und du unten liegst, oder die Bandschlinge (oder Ähnliches) dir sehr schwere Verletzungen zufügt. Ist halt die Wahl zwischen Pest und Cholera.
sportklettergurt, bandfalldaempfer und zwei drei bandschlingen und karabiner finden in jedem Rucksack platz und wiegen tut das zeug auch nix !

sicher ist sicher !!!
Das ist auch meine Meinung und selbst da bleibt noch das Risiko, dass der Sportklettergurt für so Aktionen nicht wirklich gemacht ist! Ein PSA Gurt um die 50,- EUR (z.B. Skylotec ARG 30H) ist da die Richtige Wahl und dafür ausgelegt. 2-3 Bandschlingen (verschiedene Längen), 1-2 HMS-Karabiner (Bandfalldämpfer (doch etwas teurer) lasse ich mal weg, wegen den Möglichkeiten des Gurtes!). Lohnt sich halt nur, wenn man öfter auf die Bäume möchte. :D Die Show liegt dann so zwischen 80-90 EUR, bei der heutigen Cacherausrüstung eher ein kleiner Teil es Ganzen und wenn etwas passiert, dann weißt du das Geld zu schätzen! Vom Gewicht/Volumen liegen wir hier auch sehr niedrig, also kann man den Kram immer im Rucksack haben.
LG Dragon

deafdarwin

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6

Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:01

Lieber Toette,
so ist das, da stellt man eine 5 Euro Frage und bekommt 80-90 Euro Antworten ;)

Für die Situation "Ich muss mich mit mindestens einer Hand am Baum festhalten und trotzdem irgendwie loggen" (bei der mir meist der Stift herunterfällt :-o) führt an einem Sportklettergurt schwerlich ein Weg vorbei. Da du weder besonders beleibt, noch mit Rucksack auf Bäume klettern wirst und beide Beine auf einem Ast stehen, reicht ein leichter (billiger) Sitzgurt völlig aus. Dazu noch Bandschlinge(n) und einen Karabiner (hier mindestens einen zweifach - , besser einen dreifach sichernden Karabiner).
Statt der Bandschlinge kann man sich noch ein praktisches Gimmick bauen, die variable Selbstsicherung (SeSi):
2-3 Meter dynamisches Kletterseil (manchmal hat der Kletterkog... deines Vertrauens Reststücke, ansonsten gibt es auch Meterware im Internet). In das eine Ende kommt eine Schlaufe (Achterknoten), die in den Karabiner des Sitzgurtes kommt.
Dazu eine Reepschnur (8mm x 1,5 Meter), zu einer Schlinge geknotet (Paketknoten oder [doppelter] Spierenstich). Die Reepschnur wird als Prusikknoten um das Kletterseil gelegt.
In das andere Ende des Kletterseils kommt noch ein dicker Knoten (Achter, damit der Prusikknoten nicht über das Ende hinausrutschen kann).
Jetzt das Kletterseil um den Baum schlingen und die Prusikschlinge in den Karabiner des Klettergurtes einhaken.
Das Kletterseil kann nun durch den Prusikknoten so gezogen und "verkürzt" werden, bis man die ideale Position erreicht hat.
Die ganze Konstruktion kostet ohne Karabiner nicht mehr als 10 Euronen.


Ansonsten empfehle ich zum Loggen in Bäumen Hubbühnen oder als ideale Alternative das Fichtenmoped. :sarcastic:
Hast Du genug Mut für einen DNF?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »deafdarwin« (13. Juni 2013, 07:57) aus folgendem Grund: Streichung wegen "Genau wir machen hier nen Knoten und da nen Knoten (nach 2 Std.) merken wir, dass wir die Knoten alle nicht kennen! Bei so Aktionen haben schon einige das Leben verloren oder haben das Krankenhaus lange von innen gesehen! Man sollte über manche Äußerungen doch mal genauer nachdenken." (s. Dragon-77, Beitrag #9)


7

Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:19

Vielen lieben Dank allen Beteiligten für Euer Feedback.
Ich muss das erstmal in Ruhe alles ergooglen und sacken lassen, dann sehen wir weiter ;)

Bahaoth

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8

Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:28

Gerne berate ich dich auch mal bei einem Kaffee ;-)
Dann kann man alles erörtern ^^
Meine Coindatenbank:
Bahaoths geodb

9

Mittwoch, 12. Juni 2013, 21:27

Genau wir machen hier nen Knoten und da nen Knoten (nach 2 Std.) merken wir, dass wir die Knoten alle nicht kennen! Bei so Aktionen haben schon einige das Leben verloren oder haben das Krankenhaus lange von innen gesehen! Man sollte über manche Äußerungen doch mal genauer nachdenken. Wenn ich dann im Baum so einenen Firlefanz betreibe kann ich auch mit einer Hand loggen. :rofl:
LG Dragon

deafdarwin

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10

Donnerstag, 13. Juni 2013, 08:07

Genau wir machen hier nen Knoten und da nen Knoten (nach 2 Std.) merken wir, dass wir die Knoten alle nicht kennen! Bei so Aktionen haben schon einige das Leben verloren oder haben das Krankenhaus lange von innen gesehen! Man sollte über manche Äußerungen doch mal genauer nachdenken.
Welcher Knoten ist unbekannt: Hubbühne oder Fichtenmoped? ;)
Im Prinzip hast Du recht, allerdings erwarte ich, dass ein jeder, der auf Bäume klettert auch weiß, was er tut und neue Dinge auch immer "trocken" ausprobiert (und das nicht allein!).
Ansonsten sollten die genannten Knoten alle geläufig sein (ja, ja, ok, "Reepschnur" ist für die meißten T5-Cacher vielleicht doch eher ein Fremdwort ;-).

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Ach und dann gibt es da ja auch noch die T5 - Kletterkurse :D
Hast Du genug Mut für einen DNF?

11

Donnerstag, 13. Juni 2013, 10:04

allerdings erwarte ich, dass ein jeder, der auf Bäume klettert auch weiß, was er tut und neue Dinge auch immer "trocken" ausprobiert (und das nicht allein!).
Ansonsten sollten die genannten Knoten alle geläufig sein

GENAU! Erwartung ist gut, die Realität sieht anders aus! Wie viele Fotos von "Ich mach nen Abseiler mit Abschleppseilen!" oder "Wenn ich auf der Leiter, auf Zehenspitzen, auf der letzten Stufe stehe, komme ich noch an die Dose!" gibt es denn??? Thema "trocken" ausprobieren schenke ich mal, da fallen mir Bilder ein da können die Leute nicht "trocken" gewesen sein. :whistling: Und Knoten geläufig? Da habe ich auch starke Zweifel. Wenn jemand um Rat fragt, dann geh mal nicht davon aus, dass er sich mit der Materie auskennt, sonst würde er wohl kaum fragen! ;) Hier geht meiner Meinung nach die Sicherheit vor und man sollte nur Tips geben, die man selber anwenden würde, oder einfach mal nichts dazu sagen.

Lustig finde ich es auch das meine 80-90 EUR (geht auch etwas billiger) so hoch sind für das eigene Leben. Wie war das in dem Taschenlampen-FRED "Meine Taschenlampe kostet 150 EUR". (Die Kopflampe dann auch nochmal 100 EUR, UV-Lampe 50 EUR etc.) Für ca. 15 NC pro Jahr. Für das eigene Leben reichen dann 5 EUR! :thumbsup:
LG Dragon

deafdarwin

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12

Donnerstag, 13. Juni 2013, 12:25

Ich verspreche, es ist mein letzter Beitrag (in diesem thread!!!) :D
GENAU! Erwartung ist gut, die Realität sieht anders aus! Wie viele Fotos von "Ich mach nen Abseiler mit Abschleppseilen!" oder "Wenn ich auf der Leiter, auf Zehenspitzen, auf der letzten Stufe stehe, komme ich noch an die Dose!" gibt es denn???
Das ist doch eine gute Anregung für eine neue Art des Caches: Das "Darwin Award Cachen" (wird vermutlich die "Statistikpunktesammler unter den Cachern" wenig befriedigen ;) ).
Thema "trocken" ausprobieren schenke ich mal, da fallen mir Bilder ein da können die Leute nicht "trocken" gewesen sein. :whistling: Und Knoten geläufig? Da habe ich auch starke Zweifel.
Wenn ich im Baum erst einmal den passenden Knoten ergooglen muss, dann bin ich auf jeden Fall am falschen Ort (deshalb "trocken" üben - auf dem Sofa oder in der Tram, bei Knoten ist das kein Problem). Und jeder, der gerade seinen T5er Anfänger Kurs gemacht hat, wird nicht gleich den nächst Besten T5 in 25m Höhe weit draußen am Ast machen, sondern (vermutlich auch zu Hause) trocken üben, wie er sich einbindet, die Technik funktioniert, um am Ende 30cm über dem Boden am heimischen Apfelbaum zu schweben.
Es geht mir beim "trocken ausprobieren", um nichts anderes als das Üben, Üben und nochmals Üben (und dazu gehört auch das Üben von Dingen, die dann Gottseidank auf dem Boden schiefgehen und nicht in 10m Höhe - Grenzen im "Trockenen" austesten, um zu wissen, wo Grenzen sind!)
Wenn jemand um Rat fragt, dann geh mal nicht davon aus, dass er sich mit der Materie auskennt, sonst würde er wohl kaum fragen! ;) Hier geht meiner Meinung nach die Sicherheit vor und man sollte nur Tips geben, die man selber anwenden würde, oder einfach mal nichts dazu sagen.
Ich denke, hier im thread ist klar geworden, dass in der von Toette beschriebenen Situation, Gurtzeug die erste Wahl ist. Dennoch ist auch was zu den im Netz zu findenden provisorischen Sitzgurten zu sagen: diese gibt es, diese sind gebräuchlich, diese werden für Notfälle benutzt (und Loggen im Baum ist kein Notfall!). Nichts dazu zu sagen und zu hoffen, dass niemand diese Seiten findet.....?? Dann lieber ein bisschen Sicherung, als gar keine Sicherung - allerdings (klarer Fall) - am Besten eine richtige Sicherung oder diesen Cache gar nicht erst angehen.

PS: die Sache mit der 80-90 Euro Antwort war von mir genauso gemeint - lieber 'nen 100ter hinblättern, als .... (den Tod gibt es ja bekanntlich umsonst).
Hast Du genug Mut für einen DNF?

13

Donnerstag, 13. Juni 2013, 13:22

Auch mein Letzter zum Thema! (Versprochen!) :D
Und jeder, der gerade seinen T5er Anfänger Kurs gemacht hat, wird nicht gleich den nächst Besten T5 in 25m Höhe weit draußen am Ast machen, sondern (vermutlich auch zu Hause) trocken üben, wie er sich einbindet, die Technik funktioniert, um am Ende 30cm über dem Boden am heimischen Apfelbaum zu schweben.

Dazu beweise ich dir auch das Gegenteil! Leider ist das nicht so, da wird nach einem Anfängerkurs schnell ein Brezelknoten zum Achter und ein ASAP zum ultimativem Schutz! (Das ein ASAP nicht für SKG gedacht ist, Nebensache!) Ich bin der Meinung, dass man mit EINEM Kurs nichts wirklich richtig kann. Man hat vielleicht ein "GEFÄHRLICHES-HALBWISSEN". Ich glaube, gerade in dem Segment wird oft Mut mit Leichtsinn verwechselt. Besser man sucht sich einen Erfahrenen Kletterer und zieht mal 10-20 T5er durch (mit unterschiedlichem Anspruch). Ich bin dem, der mir sehr viel gezeigt hat sehr dankbar für die Erfahrung die ich da machen durfte! Diese Zeit möchte ich auch nicht missen.

Üben, üben üben, ist die richtige Einstellung! Nur was man ÜBT sollte auch richtig sein! Ein paar wenige T5er haben wir ja auch schon, sind schon ein paar Mal in der Halle geklettert, haben einen Kurs besucht, haben viel Material getestet und Bücher gewälzt, trainieren müssen wir trotzdem und neue Sachen lernen wir immer und ständig dazu. Profis oder erfahren sind wir trotzdem nicht, sondern immer noch Lernende. Zitat: "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück." Laozi

"Einen schönen Satz hat auch mal ein erfahrener Hallen-/Outdoorkletterer zu mir gesagt: "Beim klettern gibt es keine 100%ig richtige Lösung, man sollte aber immer so sicher wie möglich unterwegs sein!"

Damit lassen wir es mal gut sein, da das Thema doch sehr weit abgedriftet ist!
LG Dragon

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