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deafdarwin

wandelnde Warnbarke

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 08:55

unnötige Guidelines

Zitat


Zitat von »Dragon-77«
Ich finde es auch nicht fair, dass nur Europäer mehr bei GC zahlen müssen und immer mehr unnötige/dumme Guidelines aufgedrückt bekommen. Im
Rest der Welt, juckt das alles keinen.
Das Zitat von Dragon-77 stammt aus einem anderen Zusammenhang, dennoch finde ich es als Auftakt für eine Diskussion passend.

Wie sieht es aus mit den Guidelines? Sie sind nötig - ohne Frage! Aber so manches Regelwerk wird im Laufe der Zeit immer umfangreicher und behindeert zum Schluß mehr, als das es hilft.
Also raus damit: Was stört Euch an den Guidelines?
Was steht da drin, was ihr bisher schon immer überlesen habt?
Was könnte man ihr viel besser machen?

Wo sind die Guidelines veraltet?
Was geht bei genauer Beachtung der Guidelines überhaupt noch?


PS: .... ach und zieht nicht über die Rewiever her, auch die können (angeblich ;) ) lesen und schreiben - auch hier im Forum!
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Bahaoth

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2

Mittwoch, 15. Mai 2013, 09:02

Was mich stört?
Vieles stört mich immer erst wenn ich einen Cache legen möchte und eine Guidline es verhindert.
Aber es muss halt so sein, da es immer mehr Cacher gibt, und daher die Regeln ausgeweitet werden müssen....
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Recon67

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 09:12

Ich schreibe es mal von der anderen Seite. Was finde ich gut:

  • die Abstandsregel(ja, los, haut mich :hmm: )
    Die verhindert, dass die Caches dicht an dicht gelegt werden. Und das glaube ich echt ! Auch wenn ich schon dadurch Probleme mit einem Cache hatte.
  • die grundsätzliche Reviewer-Funktion. Ich habe erst bei OC einen Cache sperren lassen, der ca.10m von der ICE-Strecke an einem Tunneleingang war :dash:
    Der Cache wäre (hoffentlich) erst gar nicht bei GC durchgekommen (Andererseits war er 10 Minuten, nachdem ich ihn bei OC gemeldet hatte auch gesperrt)
Sobald ich mir die restlichen Regeln durchgelesen habe, werde ich mich noch weiter auslassen :mocking:
Lache nie über jemanden, der einen Schritt zurück macht - er könnte Anlauf nehmen :smile2:

deafdarwin

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 09:13

... dann fang ich gleich mal an: da waren andere schneller :)
EarthCache - die Regeln sind mittlerweile deutlich strenger (und für mich undurchsichtiger) geworden. Früher habe ich gerne mal einen EarthCache gemacht, weil es da immer auch etwas interessantes zu sehen gab. Foto reichte zum Loggen in der Regel aus, die Fragen dienten eher der Kontrolle, ob man aufgepasst hat, um eine Logfreigabe musste man sich kaum bemühen und noch weniger warten - dank Autorespontermail!
Jetzt liegen bei mir die EarthCaches wie Blei in der Gegend herum - ich steuere sie zwar noch an, habe aber keine Lust mehr mich der Logprozedur zu unterziehen.

Virtual - ich glaube, diese Cacheart ist gar nicht mehr zugelassen. Schade, so konnte man auch andere Cacher zu Orten führen, die hochinteressant sind, an denen es sich aber verbietet eine Dose zu legen. Vermutlich haben da die Reiseführer ihre Lobby in stark gemacht ;-)

Webcam - auch eine Form, die beerdigt wurde - schade! Warum eigentlich?
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deafdarwin

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 09:18

da es immer mehr Cacher gibt, und daher die Regeln ausgeweitet werden müssen....
Hier glaube ich eher das Gegenteil: Je mehr Cacher, umso strenger (und schärfer) die Regeln.

Werden die Reviewer eigentlich zur strengeren Regeleinhaltung und Kontrolle angehalten?? Hmm... mal die Kristallkugel fragen ;-)
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deafdarwin

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 09:27

die Abstandsregel(ja, los, haut mich :hmm: )
Na, ja, wenn Du drauf stehst, dann :dash:
Manchmal ist die Abstandsregel schon blöd, besonders, wenn die Cache "baulich" definitiv getrennt sind und der eine nicht zufällig bei er Suche des anderen gefunden wird. Aber irgendeine klare Grenze muss es nun mal geben und mit einer, vielleicht auch superlogischen Begründung diese Regel aufzuweichen, führt zu einer "Reviewing-diskussion", die wohl kein Reviewer lange aushält (ich stell mir vor, jede der Kassel-Steig Dosen hätte ausdisskutiert werden müssen :shok: , bis zur Veröffentlichung wäre die A49 vermutlich komplett eingeweiht :sarcastic: )
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Plan-Be

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 18:09

Guidelines? Was für Guidelines? :unknown:

Ich muss ehrlich sagen, ich habe sie nie gelesen. Auch nicht als ich meinen ersten Cache gelegt habe. Ich habe das einfach nur beachtet, was man so mitbekommt: Abstandsregel, nicht auf Privatgrund, nicht im Naturschutzgebiet usw.

Bahaoth

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8

Mittwoch, 15. Mai 2013, 18:51

da es immer mehr Cacher gibt, und daher die Regeln ausgeweitet werden müssen....
Hier glaube ich eher das Gegenteil: Je mehr Cacher, umso strenger (und schärfer) die Regeln.

Werden die Reviewer eigentlich zur strengeren Regeleinhaltung und Kontrolle angehalten?? Hmm... mal die Kristallkugel fragen ;-)


Regeln ausweite heißt do hschärfer machen, mehr Sachen beachten etc!
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deafdarwin

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 19:01

Regeln ausweite heißt do hschärfer machen, mehr Sachen beachten etc!

Ich glaube, wir meinen das Gleiche :pardon:
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10

Mittwoch, 15. Mai 2013, 19:16

Guidelines invers:

Es möge sich jeder der kann einen Tradi der Difficulty 3, oder gern auch höher, auf eigenen Grund und Boden legen.
Dieses "Experiment" dürfte binnen kürzester Zeit im Archiv landen und beim Owner obendrein viele bisher ungestellte Fragen beantworten.

Die Guidelines sind keine Verbote, sondern Wegweiser.
Oder hab ich das falsch verstanden?
Geil... willichauch!!! :smoke:

11

Mittwoch, 15. Mai 2013, 20:43

Bei jedem Spiel gibt es ja Regeln an die man sich halten muss. Das sind in unserem Fall die Guidelines. Ob diese für jeden Einzelnen Sinn machen liegt wie immer an jedem Einzelnen 8|
Bei meinem ersten Cache habe ich mich vor diese gesetzt und das meiste gelesen, ebenfalls einen örtlichen Reviewer um Hilfe gebeten. Schließlich hat mir noch ein wenig Erfahrung gefehlt. Und was soll ich sagen... Es lief alles Bestens! :)

Was mich interessieren würde ist ob es denn die Möglichkeit gibt Verbesserungen bei Groundspeak vorzuschlagen? Vielleicht werden ja manche der Regeln geändert oder gestrichen wenn genügend Anfragen kommen?
Gruß Cobi :thumbup:

(Ich kaufe ein "E" und möchte lösen: "B R A T W U R S T") 8|

deafdarwin

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12

Mittwoch, 15. Mai 2013, 21:32

Also ob Guidelines sinnvoll sind oder nicht, sollte vielleicht nicht die Frage sein.
Eher, welche Regeln und Richtlinien sind nötig, welche absolut notwendig und welche sind verwirrend!
Deshalb will ich die Anfrage von CobraV8 nochmal unterstreichen!
Was mich interessieren würde ist ob es denn die Möglichkeit gibt Verbesserungen bei Groundspeak vorzuschlagen? Vielleicht werden ja manche der Regeln geändert oder gestrichen wenn genügend Anfragen kommen?
unterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreichunterstreich :D
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13

Samstag, 18. Mai 2013, 17:41

Spannend, daß nur dann Leute die Spielregeln doof finden, wenn ihre eigenen Ideen dabei torpediert werden...

In jedem Spiel gibt es Spielregeln. Sei es Fußball, Schach oder Halma.
Diese machen das Spiel aus, diese stellen sicher, daß alle unter gleichen Vorraussetzungen an dem Spiel mitspielen können.

Natürlich kann ich, wenn ich mit meinen Neffen 'Fußball' spiele, die internationalen Regeln außer acht lassen. Oder beim Scrabble auch merkwürdige Wortgebilde zulassen. Aber sobald ich mit anderen zusammen lebe, muß ich mich an Regeln halten, die das Zusammenleben organisieren und damit auch vereinfachen. Jeder hat Rechte, aber auch Pflichten.

Das Spiel, was wir hier spielen, nennt sich Geocaching und das kommt mit herzlich wenigen Regeln aus. Man könnte sogar sagen, die meisten der Regeln sollten selbstverständliche Umgangsformen sein. (Ich darf nicht fremdes Eigentum beschädigen, ungefragt nutzen oder gar Verbote und Gesetze mißachten und Hausfriedensbruch begehen.)

Grad vorhin durfte ich zum zweiten Mal einer jungen Frau sagen, daß sie grad durch meinen Garten latscht und daß dies Privatgrundstück ist.
Ihre Ausrede: Sie sieht das gar nicht ein, hier würden so viele rumlaufen und nur sie würde ich anmeckern.
Ich mecker jeden an, der unerlaubt durch meinen Garten latscht. Diese junge Frau hab ich nun das zweite Mal angetroffen und bin entsprechen ungehalten, daß sie sich selbst nach Hinweis nicht daran hält, daß dort kein Durchgang ist. Was ist das überhaupt für ein Argument? Andere machen es auch? Na und?
Darf ich mit Tempo 100 in der 50er Zone fahren? Andere machen das auch....

Ähnlich ist die Einstellung leider auch bei vielen Cachern. Andere trampeln auch abseits der Wege, Regeln sind Schikane.
Sie sind nur für diejenigen Schikane, die für sich selber Ausnahmen einfordern oder egoistisch nur an sich selber denken, sich nicht in die Situation anderer einfühlen können.
Jäger sind Mörder und solche Sprüche. Ich möchte mal hören, was diejenigen sagen, wenn die Wildschweinrotte in ihrem Vorgarten steht und alles zerwühlt oder der Fuchs die Kaninchen der Kinder holt. (Hühner und Gänse haben ja heute die wenigsten, aber ich kann den Fuchs inzwischen nicht ausstehen, zu viele Hühner wurden schon vom Fuchs geholt...)

Es empfiehlt sich, auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen.
Regeln beherrschen unser Leben, weil wir ohne Regeln nicht zusammenleben könnten.
Geocaching augments reality in a different way. It adds a layer of the magical to the mundane. Ethan Zuckerman

KraetziChriZ

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14

Samstag, 18. Mai 2013, 19:20

FULL ACK
Apple-Enthusiast und Hobby-Cacher.

15

Sonntag, 19. Mai 2013, 04:09

FULL ACK? Translation please!
Geil... willichauch!!! :smoke:

Plan-Be

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16

Sonntag, 19. Mai 2013, 08:21

ACK heißt ACKnowledgement. Diese Zeichenfolge übertragen Rechner, wenn sie den Erhalt von Daten bei einer Datenübertragung bestätigen bzw. Quittieren. Und bedeutet so viel wie Bestätigung oder Zustimmung.

deafdarwin

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17

Sonntag, 19. Mai 2013, 09:02

Spannend, daß nur dann Leute die Spielregeln doof finden, wenn ihre eigenen Ideen dabei torpediert werden...

.....
Mag sein, dass es frustrierend ist, wenn zum 174923sten Mal jemand disskutieren will, warum sein toller, wunderbar, qualitativ hochwertiger Micro genau dort liegen muss und deshalb eine Distanz von 159 Metern zum nächsten Cache absolut sinnvoll ist....

Ich will hier nicht ElliPirellis Vorredner (Vorschreiber kling irgendwie merkwürdig) zitieren ;-), aber das Regeln sinnvoll sind sollte außer Frage stehen.
Aber wie kommt es zu den Regeln, wie können sie verändert und ergänzt werden?
Warum sind bestimmte Cachetype "aus dem Rennen" genommen worden?
Gibt es ein "innerbetriebliches Reviewervorschlagswesen"?

Fragen über Fragen ?(

PS: ACK - Arbeitskreis christlicher Kirchen ;)
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18

Montag, 20. Mai 2013, 12:22


Aber wie kommt es zu den Regeln, wie können sie verändert und ergänzt werden?
Warum sind bestimmte Cachetype "aus dem Rennen" genommen worden?
Gibt es ein "innerbetriebliches Reviewervorschlagswesen"?
Die Guidelines, wie sie heute gelten, haben sich mit der Zeit verändert und zum Teil konkretisiert.
Dies ergab sich aus den Problemen der Vergangenheit, die aus den verschiedenen Gegenden der Welt ins Headquarter nach Seattle kommuniziert wurden.

So gab es eine Zeit, wo viele der Meinung waren, Virtuals ohne versteckte Dose sind keine Geocaches im eigentlichen Sinne.
Es wurde Waymarking gegründet und die Virtuals dorthin ausgelagert und weiter entwickelt mit inzwischen über 1000 verschiedenen Kategorien. (Ein Paradies für Iconjäger...)
In meinen Augen wurde da der einzige Fehler darin gemacht, daß diese Waymarks nicht in der GC Statistik aufgeführt werden, so wie die Benchmarks zum Beispiel. Würden die dort aufgelistet werden, wäre die Akzeptanz bei den deutschen Cachern, die sehr viel Wert auf Statistiken legen, wesentlich größer.

Als immer mehr Rufe nach der Rückkehr der Virtuals kamen, reagierte Groundspeak mit den Challenges. Aber irgendwie war bei denen der Wurm drin, sie waren nicht so "richtig" in die Webseite integriert, die Logs nicht nachzulesen und daher auch die Akzeptanz bei den Cachern nicht so, wie die Macher sich das wohl erhofft hatten.

Wenn es Einschränkungen oder Konkretisierungen der Guidelines gab, dann immer als Reaktion auf Probleme.
Viele Earthcacheowner löschten munter Logs, wenn sie meinten, die Antworten wären nicht richtig.
Das ist heute für die Besucher der geologisch interessanten Orte viel einfacher. Die GSA (Geological Society of America) sagt ganz klar, Autoresponder sind deshalb unerwünscht, weil die Cacher etwas lernen sollen und in den Antwortmails (und Logs) ihre Eindrücke vor Ort in einem "Essay" darstellen sollen.
Als ich das las, mußte ich schmunzeln, dieser Herr der GSA lebt offensichtlich in einem Wolkenkuckucksheim und ist kein Cacher und kennt die Realität nicht so wirklich.
Allerdings ist es nun viel einfacher, Logs dürfen sofort geschrieben werden, wenn die Antwortmail an den Owner raus ist, Photos sind optional und kein Muß, aber gern gesehen und als Beweis, daß man vor Ort war, ja auch immer gut geeignet.

Welche Einschränkungen sind noch neu?
Daß die örtlichen Gesetze gelten, ist besonders in Deutschland eigentlich positiv zu vermerken, denn Groundspeak war dadurch gezwungen, die Abstandsregel zu Bahnlinien in Deutschland endlich nicht mehr durchzusetzen.
Wohl jeder, der schon eine Weile dabei ist, wird sich an unzählige Diskussionen mit Reviewern erinnern, die gezwungen waren, eine Richtlinie durchzusetzen, die hier einfach blödsinnig war. Oft gibt es Wanderwege direkt neben den Bahngleisen, warum sollte man sich dort nicht aufhalten?
In USA ist die Regelung anders, dort dürfen 45m neben den Gleisen keine Caches sein, weil das Land der Bahn gehört.

Die meisten Guidelines sind seit Jahren unverändert.
Die Masse an Cachern und neuen Caches macht es aber erforderlich, daß die Reviewer mal genauer nachfragen, ob sich wirklich an diese gehalten wird.


Generell gilt: Wer ein Problem mit Dingen hat, kann natürlich im Forum oder auf Stammtischen lamentieren.
Dies wird vielleicht den Ein oder Anderen erleichtern, aber ändern wird das gar nichts.
Wer etwas ändern möchte, sollte sich mit kontruktiven Vorschlägen an Groundspeak selber wenden. Idealerweise auf English, aber es geht auch auf Deutsch, inzwischen gibt es Muttersprachler und Deutsch sprechende Mitarbeiter im Headquarter.
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Montag, 20. Mai 2013, 19:17

Ich sage nur, dass jede Sportart, wozu ich auch mal das Geocaching zähle, ihre Regeln braucht.

Beispiel Fußball:
Sehen wir doch einfach mal Groundspeak als die FIFA an, die die Regeln vorgibt. In einzelnen Länderen werden die durch die jeweiligen Sportorganisationen im Rahmen des Spielraums angepasst. Und die Reviewer sind die Schiedsrichter, die die Regeln überwachen.

Ist doch eigentlich ein sehr bewährtes System, oder???
Schon in der Bibel steht: Suchet, so werdet ihr finden!!!
(Matthäus 7,7)

deafdarwin

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Dienstag, 21. Mai 2013, 08:28

Sehen wir doch einfach mal Groundspeak als die FIFA an, die die Regeln vorgibt. In einzelnen Länderen werden die durch die jeweiligen Sportorganisationen im Rahmen des Spielraums angepasst. Und die Reviewer sind die Schiedsrichter, die die Regeln überwachen.
Ich stelle mir gerade Groundspeak als Organisation älterer und sehr alter, vor allem aber schwerreicher Funtionäre vor, die von Zeit zu Zeit im Geheimen tagen, von Ort zu Ort reisen, um dann zu verkünden, wo in den nächsten Jahren die PETlingweitwurf Weltmeisterschaft stattfinden darf.
Reviewer sind dann, je nach D/T Klasse, die potentiellen Mobbingopfer. Und Horden von Cachern skandiert: "Reviewer wir wissen, wo dein Cachemobil steht!"

Habe ich schon gesagt, dass ich keinen Fußball mag?

...und dies ist wieder mal ein Beitrag, der dieses Forum so wertvoll macht :sarcastic:

Allerdings die Idee mit Tröten und Cacherfahne in Rudeln von Dose zu Dose zu ziehen..... :good:
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m-aus-r

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21

Dienstag, 21. Mai 2013, 08:50

Habe ich schon gesagt, dass ich keinen Fußball mag?

...und dies ist wieder mal ein Beitrag, der dieses Forum so wertvoll macht :sarcastic:

Allerdings die Idee mit Tröten und Cacherfahne in Rudeln von Dose zu Dose zu ziehen..... :good:
Mach dir nix draus, ich mag diese grobmotorische Sportart auch nicht. :D
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(Matthäus 7,7)

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22

Dienstag, 21. Mai 2013, 13:01

Mach dir nix draus, ich mag diese grobmotorische Sportart auch nicht. :D
Oh ja, Cachen ist da schon gaanz anders!!! Wenn ich mir da meine Trackaufzeichnungen in Cachenähe ansehe.... der Nurejew der ungefundenen Tradis :yahoo: , Primaballerina der Bandschlinge :rofl: ....

... es tut mir leid, wenn wir mal wieder total vom Thema abgekommen sind, aber das macht dieses Forum so wertvoll :good:
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23

Dienstag, 21. Mai 2013, 22:55

Kam gerade als Disable-Notification:

Zitat

Ich wurde per Mail auf diesen Cache aufmerksam gemacht. Es handelt sich dabei um einen in den Boden eingelassenen Eimer (Foto liegt mir vor). Nach den Guidelines ist es nicht erlaubt, Geocaches ganz oder teilweise zu vergraben. Auch beim Herstellen des Verstecks darf nicht gegraben werden. Quelle: http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#buried

Ich möchte dich daher bitten, dir ein anderes Versteck zu suchen und das Loch so gut es geht wieder zuzuschütten. Vom neuen Versteck bitte ein Foto an mich: eigengott@googlemail.com.

Falls hier eine Erlaubnis für das vergrabene Versteck seitens des Grundbesitzers vorliegen sollte, bitte kurz die Details an mich per Mail.

1) Diese Guideline finde ich absolut unverständlich. Warum zum Teufel soll man das Graben GENERELL verbieten?
2) Wer schwärzt solche Caches an?...

24

Mittwoch, 22. Mai 2013, 07:26

Diese Anschwärzerei geht mir mittlerweile auch auf den :keks: und ich könnte mir vorstellen, den Reviewern auch.
Die Anonymität des Internets macht's möglich.
"Früher" hat man eher das persönliche Gespräch gesucht, wenn einen etwas gestört hat.
Heutzutage wendet man sich gleich an die "höheren Instanzen" (wenn man das beim Geocaching auch mal so nennen soll), anstatt an der Basis anzufangen.
Dasselbe kenne ich von der Elternbeiratsarbeit in der Schule. Da sprechen die Eltern nicht mehr mit den Lehrern oder dem Elternbeirat, sondern wenden sich gleich ans Staatliche Schulamt, wenn ihr Kind in ihren Augen einen falschen Sitzplatz hat. :cursing:

Ich weiß nicht, ob man als Reviewer immer gleich mit der Keule draufhauen muss, weil man es von GC vorgegeben bekommt oder ob es bei bestimmten "kleineren Beschwerden" vielleicht auch sowas wie Kulanz (man könnte es auch Ignorieren der Beschwerde) gibt. Es kann doch nicht sein, dass jede Sockenpuppe einfach so dahergehen und Leute anschwärzen kann und auch noch Gehör findet.

Btw: der erste Cache von Dave Ullmer war auch vergraben :lehrer1: .
Besuche unser Project Mega Märchenhaft in Kassel virtuell auf www.gc-grimm.de und natürlich am 4. August 2018 real in den Messehallen Kassel!

deafdarwin

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25

Mittwoch, 22. Mai 2013, 08:00

1) Diese Guideline finde ich absolut unverständlich. Warum zum Teufel soll man das Graben GENERELL verbieten?
2) Wer schwärzt solche Caches an?...
zu 1. Die Regel ist schon verständlich, wer möchte schon Löcher in seinem Vorgarten haben (na ja, ist ja eh Privatgrund). Allerding dürfte hierzulande das Graben im Wald (zumal im kleinen Umfang) nicht ausdrücklich verboten sein..... vermutlich eine Grauzone.

In den Guidelines steht im Leitsatz: Geocaches are never buried, neither partially nor completely.
Ich würde diesen Satz so auslegen, dass ein Cache nicht so vergraben werden soll, das "umfangreiche" Arbeiten nötig sind, diesen zu "bergen".
Wenn man hingegen buried mit verbergen/ verstecken übersetzt, dann könnte man gleich alle Dosen ins Archiv schicken ;-)

Als Erläuterung zu dem Obersatz gibt es diese Erklärung: If one has to dig or create a hole in the ground when placing or finding a geocache, it is not allowed.
Den Untersatz als Erläuterung, dass keine "umfangreichen Erdarbeiten" zum Bergen der Dose nötig sein sollen - absolut verständlich!
Andernfalls wird jede in den Boden gedrückte Dose zu "create a hole" und damit untersagt! Die größe der Dose ist bei strenger Auslegung völlig unerheblich.


zu 2. Das von TeamVorst zitierte Listing zu finden, ist einfach: In diesem Falle hat der Reviewer selbst den Cache gefunden, unter seinem Reviewernamen auch brav geloggt, um diesen dann ins Archiv zu schicken (NA Log) - dass der Owner beteuert, das Loch vorgefunden zu haben (vergrabener Abfall), hat den Reviewer nicht gejuckt.
Ich denke, dieser Reviewer ist ein Einzelfall!! In der Regel sind Reviewer, wenn sie so vorgehen, durch "Sockenpuppen" dazu veranlasst worden. ... und wenn wir ehrlich sind, dann sind, bei strenger Auslegung der Richtlinien, mind. 80% aller Dosen ins Archiv zu schicken (ich glaube diese Dikussion/ diesen Streit gab es auch schon mal).
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »deafdarwin« (22. Mai 2013, 08:42)


26

Mittwoch, 22. Mai 2013, 09:02

1) Diese Guideline finde ich absolut unverständlich. Warum zum Teufel soll man das Graben GENERELL verbieten?

Ich denke weil es sonst einen mittelschweren Brockhaus geben würde wenn man alle umweltveträglichen Varianten des "im Boden versenkens" in die Guidelines aufnehmen würde. Diese Richtlinie soll wohl auch eher die Natur vor den Suchenden schützen und nicht vor Ownern die in der Regel wissen wo sie ihre Dose legen / vergraben wollen => 1 Loch. Jetzt kommen die Sucher und wissen es eben nicht genau und machen genau das, was Cacher so machen, sie suchen und graben => viele Löcher.

Da viele Anfänger eben genau mit dem diesem Mythos "vergrabene Schätze" anfangen, und es einfach nicht besser wissen (weil sie mit Sicherheit nicht die Guidelines lesen), wird dem so einfach und effektiv ein Riegel vorgeschoben.

Unser Hobby (mit Wahl auf die Platform geocaching.com) funktioniert auch ohne vergrabene Dosen ohne Verlust an Spielspass, so zumindest meine Meinung.
Grüüüüüüüße ツ

27

Mittwoch, 22. Mai 2013, 15:50

Es gibt einige ältere Caches, die als grandfathered gelten können, bei denen die "vergraben" Regel nicht wirklich eingehalten wurde.

Deutschlands erster Cache war in seiner ursprünglichen Form angeblich 60cm tief im Sandboden vergraben. Nun läßt sich im Sand leichter buddeln, als in unserem Lehm, aber wie es in der Umgebung wohl ausgesehen hat, möchte ich mir gar nicht ausmalen...

Wie immer, wenn eine Regel dazu kam oder konkretisiert werden mußte, kam es auch hier von
den Problemen, die verwaiste oder schlecht gewartete eingegrabene Caches
in der Vergangenheit hervor gerufen haben. Egal, ob nun die Sucher buddeln müssen oder nicht.

So wurden schon kleine Fässer im Waldboden versenkt, ohne daß der
Deckel besonders geschützt oder verstärkt wurde. Wenn nun jemand (Tier
oder Mensch) dort drauf tritt, kann er einbrechen und sich das Bein
brechen. Grade Rehe als Fluchttiere sind da besonders gefährdet.

Diese Art von Verstecken führte dann dazu, daß die 'Vergraben' Regelung eingeführt wurde.

Allerdings sind solche fiesen Tarnungen auch das, was ich als Schikane vom Owner empfinde. Caches sollen vor Muggles versteckt werden, nicht vor den Cachern. Ich suche nicht gern, ich finde lieber.

Über die Vorgehensweise einiger Reviewer mag man geteilter Meinung sein, aber auf welche Art er auf den Cache aufmerksam wird, ist erst mal irrelevant. Der Mißstand ist relevant und sollte abgeändert werden.
Immerhin scheint eigengott nicht mehr pauschal zu archivieren, sondern gibt den Owner Zeit um nachzubessern. Jedenfalls lese ich persönlich so die zitierte Note...
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28

Mittwoch, 22. Mai 2013, 16:11

Also den o.g. Cache hat Eigengott nicht selbst gefunden, jedenfalls konnte ich seinen Log nicht ausmachen. Eigengott kommt in letzter Zeit aber ständig mit diesen "Needs Archived / Temporarily Disabled" wegen Verbuddelung um die Ecke. Daher mein etwas erboster Post oben.

Ich stimme euch absolut zu, wenn es darum geht, dass man zum Bergen des Caches graben muss. Das ist ein No Go und Cacher sollten nicht animiert werden, so etwas zu tun und ganz ehrlich, das ist mir bisher auch noch nicht untergekommen. Im Prinzip ist es auch das, was ich ursprünglich unter dieser Guideline verstanden habe. Nur ein einiziges mal musste ich Waldboden etwas mit dem Fuß verschieben,um den Cache zu sehen.

Was mich nervt ist, dass die Guidelines auch alle PETlinge betrifft, die im Boden sind, denn theoretisch musste man dafür ja dieses Loch machen (mit einer sehr sehr kleinen Schaufel) Und wenn ich mal meine letzten 100 gefundenen Caches Revue passieren lassen, dann sind bestimmt 10% davon im Boden. Ich kenne Owner, die eine persönliche Herausforderung darin sehen, die Caches möglichst gut im Boden zu tarnen. Daran sehe ich auch nichts Verwerfliches, denn wen juckt ein 10cm langes PETling-Loch irgendwo in der Pampa. Und nur weil es im Boden ist, graben die Leute ja nicht. Und ja, auch sehr viele Large und Regular Dosen von hervorragenden Caches sind häufig im Wald im Boden eingelassen, was ich prinzipiell nicht schlimm finde, wenn dadurch nicht wirklich eine Gefahr hervorgeht. Und was ist mit Löchern die vorher schon da waren. Ist der Cache dann auch vegraben? Ab wann ist ein Loch ein Loch. Ist der Cache auch vergraben, wenn er in einem 8m tiefen Schacht liegt? Fragen über Fragen....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Team Vorst« (22. Mai 2013, 16:40)


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29

Mittwoch, 22. Mai 2013, 17:00

Ich hoffe ich trete jetzt niemandem auf die Füße. Der Cache um den es geht ist:
http://www.geocaching.com/seek/cache_det…f6-e55329af94ff

Schaut selbst und beurteilt anhand der Bilder, ob so etwas (noch) in Ordnung geht?!
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30

Mittwoch, 22. Mai 2013, 17:22

Ich hoffe ich trete jetzt niemandem auf die Füße. Der Cache um den es geht ist:
http://www.geocaching.com/seek/cache_det…f6-e55329af94ff

Nein, dass ist nicht der Cache, den ich oben meinte. Spielt aber auch keine Rolle. Eigengott macht das in letzter Zeit öfter.

Schaut selbst und beurteilt anhand der Bilder, ob so etwas (noch) in Ordnung geht?!

Für mich geht das absolut in Ordnung und ich habe schon viele solcher Caches gefunden und mir dabei nichts schlimmes gedacht. Ein schlechtes Gewissen habe ich jetzt auch nicht.

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